Mit Leadinfo kannst du unter anderem Webseitenbesucher namentlich identifizieren und gezielt kontaktieren. Dazu kommen Leadbots, automatisierte Workflows und Aufzeichnungen des Besucherverhaltens auf der Webseite.
Doch was taugen all diese Funktionen im Alltag?
In diesem Artikel bekommst du unser ehrliches Fazit und zwei Strategien, mit denen unsere Kunden die besten Ergebnisse erzielt haben.
Wenn du das Tool kostenlos testen möchtest: Schreibe uns unten in den Kommentaren das Wort „Leadinfo“. Wir legen dir einen 14-tägigen Testaccount an und stehen dir bei allen Fragen persönlich zur Verfügung.
2 Leadinfo-Strategien aus der Praxis
Wir starten bewusst mit Anwendungsfällen aus der Praxis statt mit einer Funktionsliste. Denn Leadinfo entfaltet seinen Wert besonders dann, wenn es Teil einer Strategie ist.
Schau dir zuerst das folgende Video an, damit du das Herzstück des Tools kennenlernst:
Strategie Nr. 1: BOFU-Content
Ideal für Unternehmen, die keine Zeit mehr mit kalten Kontakten verschwenden wollen. Der Vertrieb bekommt nur noch Interessenten, die kurz vor der Entscheidung stehen.
Bei dieser Strategie erstellen wir bewusst Content, der nah an der Kaufentscheidung liegt. Beispiele:
- Produkt- und Leistungsseiten
- Kaufratgeber
- Preisseiten
- Anbietervergleiche
- Erfahrungsberichte
- Case Studies
- etc.
Der Grund: Wer einen solchen Text liest, befindet sich gerade im Prüf- und Entscheidungsprozess – und da setzen wir an!
Deswegen müssen diese Seiten komplett durchoptimiert sein. Die Texte müssen verkaufen, die Seiten müssen für Suchmaschinen und KI-Systeme optimiert sein, Webdesign und Nutzerführung dürfen keine Fragen offenlassen.
Wir brauchen eine 10 von 10, damit die Seiten bereits von sich aus konvertieren.
Sollte der Interessent nicht bereits von sich aus konvertieren, greift Leadinfo als Plan B. Es identifiziert das Unternehmen, welches auf deiner Webseite war, sodass der Vertrieb gezielt nachfassen kann. Erkennst du, wie mächtig Leadinfo für deinen Erfolg sein kann?
Sobald Leadinfo eingerichtet ist, besteht die Hauptaufgabe darin, Traffic auf die BOFU-Seiten zu schicken, damit Identifizierungen und Konversionen stattfinden. Und genau hier setzen Kunden auf unsere Expertise. Wir richten Leadinfo ein, entwickeln smarte Strategien und erstellen BOFU-Content.
Lass uns gemeinsam besprechen, ob die BOFU-Content-Strategie etwas für dich ist: Kennenlerngespräch vereinbaren.
Strategie Nr. 2: Lokale Dominanz
Ideal für Unternehmen mit regionalem Einzugsgebiet und dem notwendigen Marketingbudget.
Wenn ein Interessent bei Google einen lokalen Suchbegriff eingibt wie „Dachdecker Hannover“, bekommt auf der Suchergebnisseite in der Regel drei Bereiche angezeigt, in denen Unternehmen sichtbar sein können:
- Werbeanzeigen (Google Ads) ganz oben
- das Local Pack, also die Kartenansicht mit den hervorgehobenen Unternehmen
- die organischen Rankings, also die klassischen Seiten
Genau hier setzt die Strategie an: Wir besetzen alle drei Bereiche gleichzeitig. Der Suchende sieht deinen Unternehmensnamen dreimal auf seinem Bildschirm, bevor er überhaupt klickt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er dich kontaktiert, steigt dadurch massiv.
Auch bei dieser Strategie greift Leadinfo wieder als Plan B. Es identifiziert das Unternehmen, welches auf deiner Webseite war. Dein Vertrieb kann somit gezielt nachfassen und den Entscheidungsprozess positiv beeinflussen.
Ein schönes Beispiel für lokale Dominanz zeigt das Hauptkeyword „Steuerberater Hannover“. Hier sind sogar 6 Orte einer Erwähnung möglich:
Mach den Test für deine Branche und prüfe dort die Suchergebnisseite. Typische Keyword-Muster sind:
Leistung + Ort
- Werbeagentur München
- IT-Dienstleister Hamburg
- Unternehmensberatung Frankfurt
- Softwareentwicklung Berlin
Branche + Ort
- Pflegedienst Hannover
- Personaldienstleister Stuttgart
- Logistikunternehmen Duisburg
- Maschinenbau Zulieferer NRW
Umkreis- und Nähe-Suchen
- Werbeagentur in meiner Nähe
- IT-Support Umgebung Köln
- Reinigungsfirma Region Düsseldorf
Funktionsumfang: Das ist mit Leadinfo wirklich möglich
Leadinfo ist mehr als nur eine Liste mit identifizierten Firmennamen. Die eigentliche Stärke liegt darin, dass du den kompletten Weg abdeckst: erkennen, verstehen, priorisieren, kontaktieren.
Nachfolgend bekommst du einen Überblick über die gängigsten Funktionen.
Anonyme Firmen sichtbar machen und in der Inbox qualifizieren
Das ist das Herzstück. Leadinfo gleicht die IP-Adresse deiner Besucher mit einer Unternehmensdatenbank ab und zeigt dir, welche Firma gerade auf deiner Webseite war.
In der Inbox landet dann kein anonymer Datensatz, sondern ein Profil: Firmenname, Branche, Größe, Standort, passende LinkedIn-Kontakte. Dazu siehst du, welche Seiten besucht wurden, in welcher Reihenfolge und wie lange.
Genau diese Reihenfolge ist wertvoll. Ein Unternehmen, das zuerst einen Blogartikel liest und danach die Preisseite öffnet, hat einen anderen Reifegrad als eines, das nur die Startseite besucht hat.
Über Tags und Segmente hältst du das Ganze sauber, damit du dir genau die Wunschkundenprofile anzeigen lassen kannst, die für dich relevant sind.
Sitzungsaufzeichnungen zeigen, was Besucher wirklich tun
Leadinfo liefert zusätzlich Aufzeichnungen des Surfverhaltens, ähnlich wie Hotjar.
Der Nutzen ist unmittelbar: Du siehst, wie weit gescrollt wird, welche Abschnitte gelesen werden und an welcher Stelle Besucher abspringen. Gerade bei den BOFU-Seiten aus Strategie 2 ist das Gold wert. Wenn niemand bis zum Kontaktformular kommt, liegt das Problem nicht am Traffic, sondern an der Seite.
Wichtig zu wissen: Die Sitzungsaufzeichnungen sind erst ab dem Scale-Tarif verfügbar und werden nur begrenzt aufbewahrt. Wer sie dauerhaft auswerten will, sollte das beim Tarif einplanen.
Hot Leads automatisch erkennen und priorisieren
Nicht jeder identifizierte Besuch ist ein potenzieller Käufer. Auf deiner Webseite landen auch Wettbewerber, Bewerber und Agenturen, die für einen Kunden recherchieren.
Das Lead Scoring bewertet Besucher deshalb nach Kaufabsicht. Über Trigger legst du eigene Regeln fest: Firmengröße, Branche, besuchte Seiten, Anzahl der Besuche. Sobald ein Unternehmen zu deinem Wunschprofil passt, erhältst du automatisch eine Benachrichtigung.
Ein Beispiel aus der Praxis eines Softwareanbieters:
Trigger auf „Preisseite mindestens zweimal in den letzten sieben Tagen besucht, Firmengröße unter 50 Mitarbeitern“.
Alle Unternehmen, die hierzu identifiziert werden, gehen sofort an den Vertrieb.
Leadinfo Autopilot: Warm statt kalt kontaktieren
Der Autopilot ist als Add-on buchbar und automatisiert die Kontaktaufnahme über mehrere Kanäle, also E-Mail und LinkedIn.
Der Unterschied zur klassischen Kaltakquise: Du schreibst keine gekaufte Liste an, sondern Unternehmen, die von sich aus auf deiner Website waren. Der Aufhänger ist ein anderer, die Trefferquote auch.
Mit einer smarten Outreach-Strategie kannst du automatisiert die identifizierten Unternehmen über E-Mail und/oder LinkedIn kontaktieren.
Mehr Conversions direkt auf der Website über den Leadbot
Der Leadbot ist ebenfalls ein Add-on und setzt eine Stufe früher an: Er spricht Besucher an, bevor sie die Seite wieder verlassen.
Das Ding ist kein Standard-Chatfenster, das nach dreißig Sekunden aufpoppt. Du steuerst, auf welchen Seiten er erscheint, für welche Zielgruppe und mit welcher Ansprache. Angeboten werden kann alles, was zum jeweiligen Kontext passt: WhatsApp, Rückruf, Telefonat, E-Mail oder direkt ein Termin über Buchungsseite.
Der Effekt ist doppelt: Ein Teil der Besucher konvertiert direkt, und das ist immer besser als jede nachträgliche Akquise. Der Rest wird über die Identifizierung trotzdem sichtbar.
Daten in den Vertriebsalltag bringen über CRM-Integration und Export
Ein Tool, das niemand öffnet, bringt nichts. Deshalb ist die Anbindung der Punkt, über den Erfolg oder Nichterfolg entschieden wird.
Leadinfo bietet über 70 Integrationen. Auf CRM-Seite unter anderem HubSpot, Salesforce und ActiveCampaign. Dazu kommen GA4, Looker Studio und Matomo für die Auswertung sowie Google Ads und LinkedIn Ads, wodurch sich identifizierte Unternehmen direkt für Retargeting nutzen lassen.
Identifizierte Firmen landen also dort, wo dein Vertrieb ohnehin arbeitet. Wer kein CRM einsetzt, exportiert die Daten nach Excel.
Unsere Empfehlung: Richte die Integration am ersten Tag ein, nicht später. Sonst bleibt Leadinfo ein Dashboard, in das nach zwei Wochen niemand mehr schaut.
Leadinfo Kosten im Überblick
Die Preislogik ist anders, als die meisten erwarten. Du zahlst nicht für Besucher und auch nicht für Nutzerlizenzen, sondern für die Anzahl der Unternehmen, die Leadinfo pro Monat auf deiner Website identifiziert.
Während der 14-tägigen Testphase wird ermittelt, wie viele eindeutige Unternehmen bei dir zusammenkommen, und danach wirst du der wahrscheinlichsten Preisstufe zugeordnet. Die Testphase endet automatisch und du kannst entscheiden, ob Leadinfo etwas für dich ist.
Bevor wir über konkrete Zahlen sprechen, hier noch Hinweise unsererseits:
- Die oben genannten zwei Strategien lassen sich bereits mit dem Starter-Paket realisieren.
- Wir selbst nutzen die Add-ons wie Autopiloten und Leadbots nicht.
- Wenn du über uns den kostenlosen Testzugang anforderst, stehen wir mit unserer Expertise als Leadinfo Partner zur Verfügung.
Pakete & Add-ons
| Paket | Preis ab | Für wen geeignet |
|---|---|---|
| Starter | 69 €/Monat | Kleine Unternehmen, die erst einmal sehen wollen, wer da kommt |
| Scale | 159 €/Monat | Teams, die mit Automatisierung und CRM-Anbindung arbeiten |
| Pro | 359 €/Monat | Größere Teams mit mehreren Nutzern und persönlicher Betreuung |
| Add-on: Autopilot | 39 €/Monat | Vertriebsteams, die nicht jeden Kontakt manuell anschreiben wollen |
| Add-on: Leadbot | 39 €/Monat | Unternehmen, die Besucher ansprechen wollen, bevor sie die Seite verlassen |
Eine vollständige Preisliste bekommst du hier: Preisübersicht bei Leadinfo.
Wichtig dabei: Die genannten Preise sind Einstiegspreise. Innerhalb jedes Pakets gibt es Staffeln nach identifizierten Unternehmen. Scale reicht je nach Volumen von 159 € bis über 500 € im Monat, Pro von 359 € bis in den vierstelligen Bereich.
Rechne also nicht in Kosten, sondern in Aufträgen. Bei 159 € im Monat brauchst du im Jahr etwa 1.900 € zusätzlichen Deckungsbeitrag, damit sich das Tool trägt. Im B2B ist das oft ein einziger Auftrag.
Unser Fazit
Starte mit der kostenlosen Testphase, indem du das Wort „Leadinfo“ kommentierst. Wir richten dir einen 14-Tage-Testaccount ein. Dadurch bekommst du einen vollständigen Eindruck und kannst bereits erste Ergebnisse erzielen.
Alternativ steht dir unser Kontaktformular zur Verfügung, wenn du vor der Account-Einrichtung Fragen hast.

